Meine Entsendeorganisation und mein Programm "weltwärts"

Entsendeorganisation AFS

„AFS Interkulturelle Begegnungen e. V.“  ist einer der weltweit erfahrensten und größten gemeinnützigen Anbieter für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen.

 

Der Name AFS geht auf die Entstehungsgeschichte der Organisation Anfang des 20. Jahrhunderts zurück.

1914 schlossen sich freiwillige Sanitätswagenfahrer unter dem Namen „American Field Service“ zusammen und retten Verwundete von den Schlachtfeldern des ersten und zweiten Weltkrieges. 1946 kamen dann die freiwilligen AFS-Sanitätswagenfahrer in den USA zusammen und beschlossen, ein Jugendaustauschprogramm ins Leben zu rufen, mit der Vision, das Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern und damit den Weltfrieden zu sichern. Das bisher bilaterale Austauschprogramm wurde schließlich zu einem multinationalen Austausch ausgeweitet und ab 1981 bietet AFS auch in Deutschland Freiwilligendienste an.

 

Derzeit sind in Deutschland für AFS über 90 hauptamtliche und über 3.500 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig und neben der Geschäftsstelle in Hamburg verfügt AFS über weitere Büros innerhalb Deutschlands in Berlin, Stuttgart und Köln.

 

Geprägt von ihrer Entstehungsgeschichte ist seit 2015 der Leitsatz der Organisation:

 

"Das Ziel von AFS ist, Individuen zu befähigen, mit einer globalen Perspektive aktiv Verantwortung für sich und für die Herausforderungen ihres Umfelds zu übernehmen." 

 

Es sollen „Menschen in der Entwicklung ihres Wissens, ihrer Fähigkeiten und ihres Verständnisses unterstützt werden, die erforderlich sind, um eine gerechtere und friedvollere Welt zu schaffen.“

         

Weiteres ist nachzulesen auf der Homepage von AFS: https://www.afs.de

Das Programm "weltwärts"

AFS bietet verschiedene Formen des Freiwilligendienstes an.

Ich persönlich habe mich für einen entwicklungspolitischen "weltwärts" Freiwilligendienst entschieden.

 

"Weltwärts" wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen und gibt jungen Leuten die Möglichkeit, sich in einem Entwicklungsprojekt zu engagieren.

 

Hauptakteure bei "weltwärts" sind Organisationen wie AFS und zahlreiche Partnerorganisationen in den Einsatzländern.

 

Ein Teilnahmepreis für "weltwärts" Programme besteht nicht, jedoch ist jeder Teilnehmer verpflichtet, zur Deckung der Kosten der Entsendeorganisation eine "Förderkreisspende" zu erbringen. In meinem Fall in Höhe von 2.750 Euro. Der Restbetrag, also die übrigen 75%, werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernommen.

 

Weiterführende Informationen findet ihr unter folgendem Link: https://www.weltwaerts.de