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Beitrag 6 - 15.10.2017

 

 

Das Haus meiner Gastfamilie

Die Fahrt nach Kisumu

Hallo zusammen,

 

hier kommt der allererste Rundbrief aus Kisumu, indem ich euch von meiner abenteuerlichen Reise nach Kisumu, in den Westen Kenias berichte.

 

Am Sonntag den 1. Oktober 2017 hieß es für uns deutsche Freiwillige voneinander Abschied zu nehmen und uns in Kleingruppen auf den Weg zu unseren jeweiligen Gastfamilien zu machen. Nachdem wir erst knappe fünf Tage in Nairobi auf einem sehr schönen Gelände gemeinsam unser Ankunftsseminar hatten, ging es für uns nun hinaus, die Vielfalt Kenias zu erkunden.

 

In einer Kleingruppe von drei Freiwilligen, inklusive mir und unserer kenianischen Begleiterin Lea, wurden wir von einem Taxi erst einmal in die Innenstadt Nairobis gebracht, von wo aus wir uns dann ein sogenanntes Matatu suchten, das uns in das ca. 6 Autostunden entfernte Kisumu brachte. Matatus sind eine Art Sammeltaxi von der Größe eines Kleinbusses und ein wichtiges Verkehrsmittel in Kenia und Uganda.

 

Was die Fahrt mit einem Matatu immer sehr aufregend macht ist, dass, vor allem bei Kurzstrecken, regelmäßig mindestens drei Leute mehr rein gequetscht werden, als eigentlich ins Auto passen. Und, man ab und zu mal mit offener Schiebetüre fährt und eine Person während der Fahrt gerne auch halb aus dem Auto heraushängt. :)

Klimatisiert ist das Auto natürlich nicht… Außerdem haben die Matatufahrer alle ihren eigenen, etwas gewöhnungsbedürftigen Fahrstil entwickelt… In Afrika hat derjenige Vorfahrt, der schneller ist und die eigene, eigentlich vorgesehene Fahrspur wird nur ungern eingehalten.

Die Matatufahrer sind ständig mit waghalsigen Überholmanövern beschäftigt (während sie telefonieren) und weichen auf den Straße laufenden Leuten sowie Schlaglöchern aus. Gute und umsichtige Autofahrer sollten da vielleicht lieber die Augen schließen. :)

 

In Kisumu angekommen, trafen wir meine Gastmutter noch bei der Arbeit an und so unternahmen wir einen kurzen Trip zum Viktoriasee mit dem Tuk Tuk und dem Boda Boda.

Ein Tuk Tuk ist ein dreirädriger Kleinwagen mit einem Fahrer, in den ca. drei  (in Afrika also fünf :) ) Personen herein passen. Ein Boda Boda ist ein Motorradtaxi, bei dem man einfach hinter dem Fahrer Platz nimmt und die Fahrt auf dem Motorrad durch die Straßen Kenias genießt! - Ich persönlich bin ein großer Fan davon geworden. :)

 

Der Viktoriasee ist wunderschön und die Vorstellung, dass er Lebensraum für Hippos, Krokodilen und vielen weiteren Tieren bietet, ist wirklich abenteuerlich…

 

Nach Hause zu meiner Gastfamilie ging es dann spät abends mit dem Taxi…

 

Damit die Blogbeiträge jeweils nicht zu lang werden, könnt ihr euch gerne im nächsten Beitrag über meine Gastfamilie informieren….)

 

Eure

Rose