Willkommen in meinem Blog

 

 

Beitrag 5 - 29.09.2017

 

 

Unterkunft in Nairobi bis Sonntag

Meine Ankunft am 26.9. und die ersten Tage in Nairobi

Hallo zusammen!

 

Hier kommt mein erster Blogbeitrag direkt aus Kenia. Genauer: Nairobi, Kenias Hauptstadt.

 

Hier sind  wir, 21 Freiwillige, am Dienstagabend gegen 20 Uhr Ortszeit am Flughafen gelandet. Der Direktflug mit Lufthansa dauerte knapp 8 Stunden und verging im wahrsten Sinne des Wortes „wie im Fluge“. :)

 

Von einem Dreiköpfigen AFS-Kenia Team wurden wir dann mit unserem Gepäck am Flughafen in Empfang genommen und abenteuerlich auf die klassisch afrikanische Art mit einem Kleinbus, in den wir alle gerade so herein passten, mit unseren Gepäckstücken auf dem Dach und zwischen den Sitzen, ca. 40 Minuten zu unserer Unterkunft in Nairobi gebracht.

Einen kleinen Eindruck dieser Unterkunft, in der wir bis Sonntag unser Ankunftsseminar haben, bekommt ihr auf dem eingefügten Bild. Wir wohnen hier in einem wunderschönen, sehr gepflegten Gelände, mit durchaus komfortablen Zimmern, tollen Sitzgelegenheiten und einem geräumigen Konferenzraum. Wir sind mit einem AFS-Kenia Koordinator hier, und täglich bekommen wir Besuch von anderen AFS-Mitarbeitern, die uns betreuen und zusammen verschiedene Einheiten abhalten.

 

Auf der lustigen und abenteuerlichen Autofahrt durch Nairobi zu unserer Unterkunft kamen wir am Nairobi-Nationalpark vorbei, in dem wir von der Straße aus ein paar Meter weiter doch tatsächlich eine Giraffe erblicken durften, was natürlich erst mal für ein freudiges Aufschreien im Bus gesorgt hat. :) Ich muss sagen, es war dunkel und man hat quasi nur die Umrisse gesehen, aber es war immerhin unsere erste kenianische Giraffe. Und ich finde, das ist schon mal der Erwähnung wert. :)

 

Als wir dann gegen 22.30 Uhr Ortszeit in unserer Unterkunft im „Loreto Mary Ward Centre“ ankamen, gab es für uns erst einmal ein leckeres Abendessen und anschließend zog es uns alle nur noch ins Bett (wir haben alle Einzelzimmer mit Bad!).

 

Am nächsten Tag ging es schon los mit der ersten Einheit im Konferenzraum:

Thematisiert wurden unsere Ängste und Erwartungen an den Freiwilligendienst. Außerdem wurden wir nochmal über diverse AFS-Regeln unterrichtet, die wir während unseres Freiwilligendienst zu beachten haben.

 

Wir haben dabei einen freilebenden Affen zu sehen bekommen, der sich auf das Grundstück verirrt hatte. :)

 

Aufregend war auch die Fahrt in die Innenstadt Nairobis! Auf holprigen Straßen sind wir in das Einkaufszentrum „Hub Karen“ gefahren, um für uns alle neue Simkarten zu kaufen und Geld in Kenianische Schilling umzutauschen.

Bis dann alle 21 Leute ihre Simkarten und gewechseltes Geld hatten, dauerte es natürlich seine Zeit. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn mit einer Internetflat auf meiner neuen Simkarte kann ich auch bei meiner Gastfamilie, die zu Hause kein WLAN hat, das Internet benutzen.

 

Am Tag darauf bekamen wir Besuch von einem kenianischen Lehrer, bei dem wir rund 4 Stunden Kisuaheli Unterricht hatten. Das war durchaus lustig  und interessant, aber doch auch sehr anstrengend, da Suaheli für uns einfach im Moment noch aus ziemlich fremd klingenden Wörtern besteht, die anfangs nicht leicht sind, sich zu einzuprägen. Da in Kenia hauptsächlich aber englisch gesprochen wird, kommt man damit für den Anfang auf jeden Fall aber auch super durch. Ich persönlich bin aber schon daran interessiert, wenigstens etwas Kisuaheli sprechen und verstehen zu lernen.

 

Am Freitag ging es morgens um unsere verschiedenen Projekte und darum, dass es wichtig sei, dass man keine der Projekte vergleichen könne, da alle ihre individuellen Schwächen und Stärken haben und sich die Erfahrungen der jeweiligen Projekte deutlich voneinander unterscheiden.

 

Außerdem bekamen wir Besuch von einer kenianischen Ärztin, die uns über verschiedene Gesundheitsmaßnahmen und Krankheitsbilder berichtete. Und, was in Bezug auf Hygiene und Krankheitsprävention in Kenia alles zu beachten sei.

 

Am Samstag wird es dann noch eine Einheit zu Sicherheit und zur  kenianischen Kultur geben. Danach  heißt es am Sonntag für uns alle Abschied nehmen, um uns auf den Weg zu unseren jeweiligen Gastfamilien zu machen. Wir wurden schon in kleine Grüppchen von ca. 2-3 Leuten aufgeteilt, denen jeweils ein Mentor zugewiesen wurde, der uns auf unserem Weg begleitet. Ich persönlich werde mit noch zwei anderen Freiwilligen und einer kenianischen Mentorin mit dem Bus ca. 8 Stunden nach Kisumu zu meiner Gastfamilie reisen. Ich bin unglaublich gespannt auf unsere Reise und freue mich wirklich sehr darauf, meine Gastfamilie endlich kennen zu lernen und an dem Ort anzukommen, an dem ich die nächsten 11 Monate verbringen werde. :)

 

Mir geht es wirklich sehr gut hier und ich genieße es, die ersten Tage in Kenia in der mir bekannten Gruppe aus deutschen Freiwilligen zu verbringen und von Einheimischen auf das Leben in den Gastfamilien und den Projekten vorbereitet zu werden. Ich vermisse aber natürlich auch meine Freunde und Familienmitglieder in Deutschland und freue mich immer, wenn ich etwas von euch aus Deutschland höre!

 

Ich werde spätestens Ende Oktober einen weiteren Blogeintrag verfassen, in dem ich euch über meine Gastfamilie, die Gegend und über mein Projekt berichten werde.

 

Eure

Rose